Grundsätzlich ist der Workflow immer ziemlich ähnlich. Meine Fotos passe ich mit Photoshop CS4 an. Zuerst bearbeite ich das RAW, da ich dort am meisten Möglichkeiten habe, das Bild ohne Qualitätsverlust zu optimieren. Danach öffne ich das entwickelte RAW und beginne mit dem Feintuning. Vor allem die Tonwertkorrektur, Gradationskurve, Kontrast-, Sättigungseinstellungen und der Kopierstempel kommen hier zum Einsatz. Um die einzelnen Schritte am besten erklären zu können, zeige ich mein Vorgehen anhand eines Beispiels.
So sah das unbearbeitete RAW aus, also das Bild Out-of-Cam.
Original Version |
Finale Version |
Das RAW
Ich mache meine Bilder grundsätzlich gleichzeitig in den Formaten JPEG und RAW. Das JPEG nutze ich als Vorschau und wenn mir das Bild gefällt bearbeite ich das entsprechende RAW. Der Vorteil von RAW besteht darin, dass das Foto in seinem Urzustand vorliegt, d.h. es ist kompressionsfrei und unbearbeitet. Sozusagen ein Negativ, wie bei der analogen Fotografie. Das JPEG wird bereits kameraintern etwas aufgewertet, indem die Schärfe, die Farben oder ähnliches optimiert werden.Wenn man das RAW bearbeitet, hat man die Möglichkeit den Weißabgleich und die Belichtung nachträglich zu korrigieren, was ein riesiger Vorteil ist. Im RAW kann zudem eingestellt werden, mit welcher Farbtiefe die Bilder ausgegeben werden sollen. Auf Wikipedia findet sich nochmals eine schöne Gegenüberstellung von RAW und JPEG.
Ich werde im Folgenden nur auf die für mich wichtigsten Einstellungen beim RAW eingehen.
1. RAW - Arbeitsablauf-Optionen
RAW - Arbeitsablauf-Optionen |
2. RAW - Grundeinstellungen
RAW - Grundeinstellungen |
3. RAW - Details
RAW - Details |
4. RAW - Objektivkorrekturen
RAW - Objektivkorrekturen |
Im nächsten Schritt gehe ich auf die Beauty-Retusche ein, siehe Beauty-Retusche mit Photoshop bei Frauen.
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